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Claudio Katz: Lateinamerika, Trump und der Neoliberalismus

Im vergangenen Jahr sahen die fortschrittlichen Kräfte der Region mit Bestürzung das Auftauchen rechtsgerichteter Führer wie Mauricio Macri in Argentinien und Michel Temer in Brasilien. Das Erstarken eines Blocks neoliberaler Länder rund um die Pazifik Allianz eröffnete die Debatte über den Charakter des wieder aufstrebenden Neoliberalismus, die Grenzen des sogenannten “progressiven Zyklus”, die Aufgaben, die auf die Linkskräfte des Kontinents zukommen, das Nachdenken über die revolutionären Erfahrungen des vergangenen Jahrhunderts und die Herausforderungen an die marxistische Theorie. Interview mit dem marxistischen Ökonomen Claudio Katz aus Argentinien:


Sozialismus oder Neuauflage

29.Oct.07

Der Imperialismus im 21. Jahrhundert

21.Oct.05

Das Wiederaufleben der Theorie des Imperialismus verändert die Analyse des Globalisierungsprozesses. Diese Konzeption erklärt die weltweite Polarisierung auf der Ebene der Einkommensverteilung durch den systematischen Ressourcentransfer aus den Ländern der Peripherie in die kapitalistischen Länder des Zentrums.


Mercosur und ALCA: Vom Scheitern Zur Unterordnung

19.Nov.03

Den ALCA (Amerikanische Freihandelszone, Anm.d.Ü.) voranzutreiben und die Rückzahlung der Auslandsschulden zu beschleunigen, das sind die ökonomischen Prioritäten der Bush-Regierung in Bezug auf Lateinamerika. Beide Vorhaben zielen darauf ab, die kommerzielle und finanzielle Vorherrschaft des Imperialismus zu festigen. Derzeit treibt die Patsche, in der die amerikanischen Besatzungstruppen im Irak stecken, die USA dazu, sich der Kontrolle über ihren “Hinterhof” zu versichern. Aber perspektivisch ist es die Absicht der Nordamerikaner, die strategischen Ressourcen der Region direkt zu verwalten, insbesondere das Öl Mexikos, Venezuelas und Ecuadors, die Wälder Amazoniens und die Wasserreserven des Länderdreiecks.


Umverteilen! Alternativen innerhalb der Weltwirtschaft

12.Oct.02

Das “Sie sollen alle abhauen!”, das seit Monaten die Straßen Argentiniens beherrscht, mag den Eindruck erwecken, die neue soziale Bewegung sei perspektivlos. Bei näherem Hinsehen entdeckt man aber allenthalben sprießende neue Organisationen und eine Fülle von konkreten Vorschlägen. Ein solcher, der gleichzeitig die grundlegenden Bedingungen für tragfähige Lösungen der argentinischen Krise klar benennt, ist der folgende Beitrag des argentinischen linken Ökonomen Claudio Katz. Bei 19 Millionen Armen und acht Millionen extrem Armen ist es vollkommen nutzlos, über irgendein Wirtschaftsprogramm zu sprechen, das nicht sofort die Probleme all der Familien löst, die ihre Nahrung im Abfall suchen, das nicht erklärt, wie der soziale Massenmord unmittelbar beendet werden kann.


Argentinien: Ökonomische Krise und die Alternativen

12.Feb.02

Der nachfolgende Artikel von Claudio Katz, Buenos Aires, wurde unmittelbar vor der Entlassung Cavallos und dem Rücktritt de la Ruas geschrieben. Er analysiert die wirtschaftliche Lage, die zu den Ereignissen von 19. und 20. Dezember 2001 führten, und umreißt die Perspektiven für eine Lösung im Sinne der abhängig Beschäftigten.